Beim Vergleich von Angeboten für verschiedene Produkte, darunter auch Schrauben, stößt man häufig auf die Bezeichnung „DIN“ und die dazugehörigen Nummern. Für Laien sagen diese Begriffe in diesem Zusammenhang nichts. Gleichzeitig ist es äußerst wichtig, die richtige Schraubenart auszuwählen. Wir erklären Ihnen, was DIN-Normen bedeuten und warum Sie diese kennen sollten.
Das Akronym DIN selbst stammt vom Namen des Deutschen Instituts für Normung und steht für die von diesem Institut erstellten Normen. Diese Normen befassen sich mit der Qualität, der Haltbarkeit und der Anwendung des Endprodukts.
DIN-Normen decken verschiedene Bereiche ab. Sie werden nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern, darunter Polen, angewendet. Dort werden sie unter den Bezeichnungen PN (Polnische Norm) und ISO (Weltweite Norm) bekannt. Je nach Produkt gibt es zahlreiche Kennzeichnungen. Beispielsweise existieren Dutzende von DIN-Normen für Schrauben, die alle mit spezifischen Nummern gekennzeichnet sind. Auch für Aktenvernichter, Steckverbinder, Skiausrüstung, Kabel und sogar Erste-Hilfe-Sets gibt es DIN-Normen.
Die für Schraubenhersteller geltenden DIN-Normen sind ebenfalls in verschiedene Typen unterteilt. Eine spezifische Bezeichnung, DIN + Nummer, definiert einen bestimmten Schraubentyp. Diese Einteilung findet sich in Standardumrechnungstabellen, die von Schraubenherstellern erstellt werden.
Die beliebtesten und gebräuchlichsten Schraubentypen sind beispielsweise DIN 933-Schrauben, d. h. Sechskantschrauben und Vollgewindeschrauben aus Kohlenstoffstahl der Festigkeitsklasse 8.8 oder Edelstahl A2. Auch DIN 931-Schrauben sind oft gefragt, d. h. unvollständig gewindete Sechskantschrauben aus Kohlenstoffstahl der Festigkeitsklasse 8.8 oder Edelstahl A2.
Die DIN-Norm entspricht dem Schraubentyp. Falls die Produktliste nicht die genaue Bezeichnung der Schraube, sondern nur die DIN-Bezeichnung enthält, muss die Umrechnungstabelle herangezogen werden. Beispiel: DIN-Schrauben. So finden Sie das passende Produkt und können es an Ihre Bedürfnisse und Anwendung anpassen. Die Kenntnis der DIN-Norm ist daher gleichbedeutend mit der Kenntnis des Schraubentyps. Aus diesem Grund lohnt es sich, dieses Thema genauer zu betrachten, um bei der Umrechnung auf polnische und internationale Normen eine detaillierte technische Beratung zu gewährleisten.
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Veröffentlichungsdatum: 14. März 2022





