HG/T 20613 Gewindebolzen
Vollgewindebolzen: Hierbei handelt es sich um eine Bolzenart, bei der das Gewinde über die gesamte Bolzenoberfläche verteilt ist. Bei Doppelkopfbolzen befinden sich die Gewindeansätze an beiden Enden, während der mittlere Abschnitt gewindelos ist. Die Gewinderichtungen an beiden Enden können in beide Richtungen verlaufen. Der gesamte Bolzen ist mit Gewinde versehen. Diese Bolzenart ist fester als Sechskant- und Doppelkopfbolzen und hat einen größeren Anwendungsbereich. Sechskantschrauben und Doppelkopfbolzen sind handelsübliche Bolzen, deren Leistungsniveau angegeben ist. Bei Vollgewindebolzen handelt es sich um Schrauben spezieller Güte. Die Verwendung bestimmter Werkstoffgüten, der Einsatz in chemischen Anlagen und die Verwendung von Ersatzmaterialien müssen in der Konstruktionszeichnung gemäß HG/T20613-2009 für Stahlrohrflansche mit Vollgewindebolzen in den gängigen Spezifikationen M10, M12, M16, M20, M24, M27, M30, M33, M36 × 3, M39 × 3, M45 × 3, M52×4, M56×4 bestätigt werden. Die Oberfläche kann geschwärzt, mit Dacromet beschichtet, feuerverzinkt, mit Teflon beschichtet usw. sein.
Die Funktion von Gewindebolzen mit durchgehendem Gewinde zeigt sich vor allem in folgenden Aspekten:
1. Verbindung und Befestigung: Die Hauptfunktion eines Gewindebolzens besteht darin, zwei oder mehr Bauteile zu verbinden und zu befestigen. Er gewährleistet eine feste Verbindung durch das Einschrauben der Gewinde und verhindert so deren Lösen oder Auseinanderfallen. Diese Verbindungsart ist nicht nur einfach und zuverlässig, sondern auch leicht zu demontieren, was bei Bedarf einen einfachen Austausch oder eine Reparatur der Teile ermöglicht.
2. Kraftübertragung: Gewindebolzen mit Vollgewinde übertragen Kräfte von einem Bauteil auf ein anderes. In mechanischen Vorrichtungen und Konstruktionen ist diese Kraftübertragung entscheidend für die Stabilität und Funktionsfähigkeit der Gesamtkonstruktion. Dank ihrer hohen Festigkeit und Zuverlässigkeit halten Gewindebolzen großen Kräften und Drücken stand und gewährleisten so den einwandfreien Betrieb der Gesamtkonstruktion.
3. Justierung und Positionierung: Da der Gewindebolzen über einen langen Gewindeabschnitt verfügt, kann er als Justierelement verwendet werden. Durch Drehen des Bolzens lässt sich die relative Position zwischen zwei Verbindungsteilen verändern, wodurch eine präzise Justierung und Positionierung der Anlage oder Konstruktion ermöglicht wird. Diese Justiermöglichkeit macht Gewindebolzen besonders geeignet für Anwendungen, bei denen eine genaue Kontrolle der Bauteilposition oder des Winkels erforderlich ist.
4. Vereinfachte Montage: Die Konstruktion des Gewindebolzens vereinfacht die Montage im Vergleich zu anderen Befestigungselementen. Der längere Gewindeteil erleichtert das Ausrichten und Einschrauben in die Bohrung, wodurch Montageaufwand und Fehler reduziert werden. Dies trägt zu einer höheren Montageeffizienz und geringeren Produktionskosten bei.















