1. Sortieren nach Kopfform:
(1) Sechskantschraube: Dies ist die gebräuchlichste Schraubenart. Ihr Kopf ist sechseckig und sie lässt sich mit einem Sechskantschlüssel leicht festziehen oder lösen. Sie findet breite Anwendung in verschiedenen Branchen wie dem Maschinenbau, der Automobilindustrie und dem Bauwesen, beispielsweise zur Verbindung von Zylinderblöcken in Automobilmotoren.
(2) Senkkopfschraube: Ihr Kopf ist konisch und versenkt sich vollständig in der Oberfläche des zu verbindenden Teils, wodurch eine ebene Verbindungsfläche entsteht. Diese Schraubenart ist besonders praktisch, wenn es auf die Optik ankommt, beispielsweise bei der Montage von Möbeln. Senkkopfschrauben gewährleisten eine glatte und ansprechende Oberfläche.
(3) Linsenkopfschraube: Der scheibenförmige Kopf ist ästhetisch ansprechender als Sechskantschrauben und bietet beim Anziehen eine größere Auflagefläche. Sie wird häufig für Verbindungsteile verwendet, die hohe optische Anforderungen stellen und gleichzeitig Zugkräften standhalten müssen, wie beispielsweise die Befestigung des Gehäuses elektrischer Geräte.
2. Klassifizierung nach Gewindeprofil
(1) Grobgewindeschraube: Aufgrund der größeren Gewindesteigung und des größeren Gewindewinkels ist die Selbstsicherung im Vergleich zu Feingewindeschrauben etwas geringer. Sie zeichnet sich jedoch durch hohe Festigkeit und einfache Demontage aus. Grobgewindeschrauben werden häufig dort eingesetzt, wo hohe Verbindungsfestigkeit, aber keine hohe Präzision erforderlich ist, beispielsweise bei tragenden Konstruktionsverbindungen im Hochbau.
(2) Feingewindeschraube: Feingewindeschrauben zeichnen sich durch eine geringe Steigung und einen kleinen Gewindewinkel aus, wodurch sie eine gute Selbstsicherung aufweisen und hohen Querkräften standhalten. Sie werden häufig dort eingesetzt, wo präzise Verbindungen erforderlich sind oder Vibrationen und Stoßbelastungen standhalten müssen, beispielsweise bei der Montage von Präzisionsinstrumenten.
3. Klassifizierung nach Leistungsnote
(1) Gewöhnliche 4.8-Schrauben: Sie weisen ein niedrigeres Leistungsniveau auf und werden im Allgemeinen in Situationen eingesetzt, in denen die Anforderungen an die Verbindungsfestigkeit nicht besonders hoch sind, wie z. B. bei einigen gewöhnlichen Möbelmontagen, einfachen Metallrahmenverbindungen usw.
(2) Hochfeste Schrauben: Sie zeichnen sich durch hohe Festigkeit aus und werden üblicherweise für strukturelle Verbindungen verwendet, die großen Zug- oder Scherkräften standhalten müssen, wie z. B. bei Stahlkonstruktionen, großen Brücken, schweren Maschinen usw., um die Sicherheit und Stabilität der Konstruktion zu gewährleisten.
Veröffentlichungsdatum: 18. Dezember 2024








