Indonesien hat die Umsetzung des RECP-Programms zum 1. Januar 2022 aus folgenden Gründen abgesagt.

KONTAN.CO.ID-Jakarta.Indonesien hat die Umsetzung des Abkommens über die regionale umfassende Wirtschaftspartnerschaft (RCEP) zum 1. Januar 2022 abgesagt. Grund dafür ist, dass Indonesien bis Ende dieses Jahres den Genehmigungsprozess für das Abkommen noch nicht abgeschlossen hat.
Der Minister für wirtschaftliche Koordination, Airlangga Hartarto, erklärte, dass die Diskussion über die Genehmigung soeben auf Ebene des Sechsten Ausschusses des DPR abgeschlossen worden sei. Es wird gehofft, dass RCEP auf der Plenarsitzung im ersten Quartal 2022 genehmigt werden kann.
„Das Ergebnis ist, dass wir nicht ab dem 1. Januar 2022 in Kraft treten werden. Es wird aber nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens und der Verkündung durch die Regierung wirksam“, sagte Airlangga auf einer Pressekonferenz am Freitag (31.12.).
Gleichzeitig haben sechs ASEAN-Staaten RCEP ratifiziert, nämlich Brunei Darussalam, Kambodscha, Laos, Thailand, Singapur und Myanmar.
Darüber hinaus haben auch fünf Handelspartnerländer, darunter China, Japan, Australien, Neuseeland und Südkorea, zugestimmt. Mit der Zustimmung der sechs ASEAN-Staaten und der fünf Handelspartner sind die Bedingungen für die Umsetzung von RCEP erfüllt.
Obwohl Indonesien die RCEP-Vereinbarung erst spät umgesetzt hat, stellte er sicher, dass Indonesien dennoch von den Handelserleichterungen des Abkommens profitieren könne. Daher hofft er, im ersten Quartal 2022 eine Genehmigung zu erhalten.
Gleichzeitig ist RCEP selbst der größte Handelsraum der Welt, da er 27 % des Welthandels ausmacht. RCEP umfasst außerdem 29 % des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP), was 29 % der weltweiten Auslandsinvestitionen entspricht. Das Abkommen betrifft zudem rund 30 % der Weltbevölkerung.
RCEP selbst wird die nationalen Exporte fördern, da seine Mitglieder 56 % des Exportmarktes ausmachen. Gleichzeitig trug es aus der Perspektive der Importe 65 % bei.
Das Handelsabkommen wird mit Sicherheit viele ausländische Investitionen anziehen. Denn fast 72 % der ausländischen Investitionen in Indonesien stammen aus Singapur, Malaysia, Japan, Südkorea und China.


Veröffentlichungsdatum: 05.01.2022